Carbon

Bont-Karbon

Die Eigenschaften von Carbon machen es zu einem beliebten Material in der Herstellung verschiedener Fahrradkomponenten und -teile. Die Vorteile von Carbon in der Herstellung von Radschuhen liegen auf der Hand - Carbon ist sehr leicht, dabei aber dennoch extrem steif. Bont zählt zu den Pionieren in der Herstellung von Carbon-Radschuhen. Schon seit 1989 stellt Bont Radschuhe auf Basis von Carbonfasern her. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Qualität gelegt. So bezieht Bont sein Carbon ausschließlich vom weltweit führenden Carbonhersteller Toray aus Japan.

Bont nutzt für seine Schuhe das sogenannte 3k Plain - ein eng gewobenes Carbon, das auch in der Luftfahrt genutzt wird. Im Inneren der Schuhe nutzt Bont unidirectional Carbon. Der Vorteil dieses gleichlaufenden Carbons ist, dass man sich aussuchen kann in welche Richtung das Carbon per Hand gelegt wird und so extrem leichte und steife Schuhe gefertigt werden können.

Andere Hersteller nutzen oft auch das sogenannte 12k Plain. Dieses Carbongewebe ist etwa 20 Prozent günstiger als 3k Plain, allerdings auch bei weitem nicht so hochwertig.

Die Materialfrage - worauf achten beim Schuhkauf?

Wenn man früher einen Schuh auf Plastik- oder Nylonbasis kaufte, wusste man, was man zu erwarten hatte. Heutzutage ist das aufgrund der modernen und teuren Materialien nicht mehr so einfach festzustellen. Daher sollten Kunden umso genauer darauf achten, welche Aussagen die Hersteller tätigen und welche Materialien sie tatsächlich verwenden:

  • Einfacher Carbonüberzug: Bei einigen Schuhen ist nur die äußerste Schicht tatsächlich aus Carbon. Unter dieser Carbonschicht befindet sich dann eine eingespritzte Plastik-, Nylon-, oder Glasfaser Basis.

  • Gleichlaufendes Carbon: Gleichlaufendes Carbon wird auf viele verschiedene Schuhe gedruckt, aber oftmals wird von den Herstellern eingespritztes Carbon im Plastik verwendet und das Ganze dann lediglich „gleichlaufendes Carbon“ genannt.

  • Silberne Glasfaser: Mehrere Hersteller nutzen eine Kunststoffbasis mit einigen Carbonanteilen und eine einzelne Schicht aus silberner Glasfaser als äußere Schicht. Auch wenn solche Schuhe mit „Carbon“ beworben werden, sind nur Carbonanteile enthalten und die äußere Schicht ist überhaupt nicht aus Karbon. Carbonfasern sind immer schwarz.

  • 100% Werkstoffverbund: Dies ist ein unklarer Begriff, da meistens nicht klar ist, um welche Materialien es sich im Gemisch handelt. Nylon Glasfaser ist in der Regel ein Bestandteil.

  • Monocoque: Bei einem Monocoque Schuh wird der Liner direkt mit Carbon beschichtet. Einige Unternehmen wollen sich diesen Begriff zu Nutzen machen und nennen Schuhe mit Carbonschale und integriertem Fersenkorb einen Monocoque Schuh. Das ist falsch.
Die Eigenschaften von Carbon machen es zu einem beliebten Material in der Herstellung verschiedener Fahrradkomponenten und -teile. Die Vorteile von Carbon in der Herstellung von Radschuhen... mehr erfahren »
Fenster schließen
Carbon

Bont-Karbon

Die Eigenschaften von Carbon machen es zu einem beliebten Material in der Herstellung verschiedener Fahrradkomponenten und -teile. Die Vorteile von Carbon in der Herstellung von Radschuhen liegen auf der Hand - Carbon ist sehr leicht, dabei aber dennoch extrem steif. Bont zählt zu den Pionieren in der Herstellung von Carbon-Radschuhen. Schon seit 1989 stellt Bont Radschuhe auf Basis von Carbonfasern her. Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die Qualität gelegt. So bezieht Bont sein Carbon ausschließlich vom weltweit führenden Carbonhersteller Toray aus Japan.

Bont nutzt für seine Schuhe das sogenannte 3k Plain - ein eng gewobenes Carbon, das auch in der Luftfahrt genutzt wird. Im Inneren der Schuhe nutzt Bont unidirectional Carbon. Der Vorteil dieses gleichlaufenden Carbons ist, dass man sich aussuchen kann in welche Richtung das Carbon per Hand gelegt wird und so extrem leichte und steife Schuhe gefertigt werden können.

Andere Hersteller nutzen oft auch das sogenannte 12k Plain. Dieses Carbongewebe ist etwa 20 Prozent günstiger als 3k Plain, allerdings auch bei weitem nicht so hochwertig.

Die Materialfrage - worauf achten beim Schuhkauf?

Wenn man früher einen Schuh auf Plastik- oder Nylonbasis kaufte, wusste man, was man zu erwarten hatte. Heutzutage ist das aufgrund der modernen und teuren Materialien nicht mehr so einfach festzustellen. Daher sollten Kunden umso genauer darauf achten, welche Aussagen die Hersteller tätigen und welche Materialien sie tatsächlich verwenden:

  • Einfacher Carbonüberzug: Bei einigen Schuhen ist nur die äußerste Schicht tatsächlich aus Carbon. Unter dieser Carbonschicht befindet sich dann eine eingespritzte Plastik-, Nylon-, oder Glasfaser Basis.

  • Gleichlaufendes Carbon: Gleichlaufendes Carbon wird auf viele verschiedene Schuhe gedruckt, aber oftmals wird von den Herstellern eingespritztes Carbon im Plastik verwendet und das Ganze dann lediglich „gleichlaufendes Carbon“ genannt.

  • Silberne Glasfaser: Mehrere Hersteller nutzen eine Kunststoffbasis mit einigen Carbonanteilen und eine einzelne Schicht aus silberner Glasfaser als äußere Schicht. Auch wenn solche Schuhe mit „Carbon“ beworben werden, sind nur Carbonanteile enthalten und die äußere Schicht ist überhaupt nicht aus Karbon. Carbonfasern sind immer schwarz.

  • 100% Werkstoffverbund: Dies ist ein unklarer Begriff, da meistens nicht klar ist, um welche Materialien es sich im Gemisch handelt. Nylon Glasfaser ist in der Regel ein Bestandteil.

  • Monocoque: Bei einem Monocoque Schuh wird der Liner direkt mit Carbon beschichtet. Einige Unternehmen wollen sich diesen Begriff zu Nutzen machen und nennen Schuhe mit Carbonschale und integriertem Fersenkorb einen Monocoque Schuh. Das ist falsch.
Für die Filterung wurden keine Ergebnisse gefunden!